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Das Birštonas Museum

museum / architektur / geschichte / audioguide

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II 10:00 - 17:00
III 10:00 - 17:00
IV 10:00 - 17:00
V 10:00 - 17:00
VI 11:00 - 17:00
VII 11:00 - 16:00
Funktioniert: das ganze jahr über

Das in der hölzernen Villa gelegene Museum ist bei Urlaubern in Birštonas sowie auch bei anderen Besuchern gleichermaßen sehr beliebt. Hier kann man in einer halben Stunde die interessantesten Tatsachen über die Kurortgeschichte erfahren und viele wertvolle historische, technische sowie auch Kunst-Ausstellungsstücke sehen. Der Besuch des Museums ist kostenlos. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit kostenpflichtig eine geführte Tour oder ein Lernprogramm zu buchen. Das Museum ist jeden Tag der Woche geöffnet.

Das Gebäude des Museums ist als Kulturerbe anerkannt. Die romantische Villa mit Türmchen und mit Ornamenten beschmückten Balkons hat im Jahr 1933 der Förster Antanas Katelė gebaut. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Villa den behandelnden Lehrer vermietet. Nach dem Krieg wurde das Gebäude nationalisiert und es wurde als Sanatorium genutzt. Seit 1967 wird die Villa als Museum genutzt.

Der größte Teil der Ausstellung des Museums ist dem Zeitraum des Kurortes Birštonas gewidmet, also von den Zaren-Zeiten bis zur Gegenwart. Einige Ausstellungsstücke sind aus dem Mittelalter und den Zeiten der königlichen Residenz. Dies seien die Funde aus Hügeln in der Birštonas Nähe. Es gibt hier auch eine Visualisierung der ehemaligen Burg. Besondere Aufmerksamkeit sollte man dem mindestens dreihundert Jahre alten Boot schenken, das beim Umzug über den Fluss Memel benutzt wurde.

An die Wohlstandszeiten des Kurortes Birštonas erinnert der authentische Phaeton. Der Phaeton wurde in den Jahren 1918-1938 benutzt, als der Fahrer Adomas Jurkulnevičius die Urlauber von Kaunas nach Birštonas brachte. Besonders interessant ist die Lebensgeschichte und die Arbeitsinstrumente des Zahnarztes Ignas Šabliauskas. Dieser aktive Arzt half nicht nur bei Zahnschmerzen, sondern dirigierte an Wochenenden das Windorchester, welches im Kurhaus Birštonas spielte.

Am wertvollsten sind die Kopien von Kunstwerken des Malers und Akademikers Nikodemas Silvanavičius.

Es empfiehlt sich im Voraus eine von mehreren Lernprogrammen zu buchen. Am häufigsten wird das Programm “Die Quellen des Mineralwassers in Birštonas” gebucht. Im Laufe dieses Programms kann man zum Beispiel erfahren, dass es überraschenderweise im Kurort selbst kein Trinkwasser gibt.

In der Nähe des Museums gibt es leider keinen Parkplatz für Autos. Dennoch ist das Museum leicht von allen Punkten des Kurorts zu Fuß oder mit Fahrrad zu erreichen.

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