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Fotoausstellung "Debut"

Ausstellung
Kostenlos
Datum der Veranstaltung
2020-01-10 Zu 2020-01-24

über

Fotoausstellung der Gewinner des Wettbewerbs der litauischen Fotografenvereinigung „Debut“

Autoren: Claudia Corrent, Ewa Doroszenko, Artūras Jendovickis

Über die Autoren:

Claudia Corrent
"Um es öfter zu merken"

"Um sich öfter an sie zu erinnern", ein Satz einer Freundin, Mirta, eine der Frauen auf dem Foto, auf der Rückseite des Fotos. "Wir nehmen ein Bild auf, an das wir uns erinnern können, um Spuren unserer Gegenwart und Vergangenheit zu hinterlassen." Laut Roland Barthes zeugen diese Fotografien von unserer Existenz. Was wir auf dem Foto sehen, existierte irgendeine Form vor uns. Was ist, wenn nicht? Wenn wir sie als Symbole benutzen, um uns neue Bedeutungen vorzustellen und zu erschaffen? Die vorgestellte Werkreihe ist das Ergebnis solcher Recherchen.

Ewa Doroszenko
Body Editor

In der Reihe "Body Editor" geht es um die populären Technologien von heute, die Frauen oft unattraktiv machen und ständig auf der Suche nach einer Verbesserung ihres Aussehens sind. Das ist kein Problem: Mit einer Vielzahl von Geräten können wir unsere Gesichter anpassen oder ein paar Zentimeter in der Höhe hinzufügen. Body-Editing ist eine fantastische und einfache Möglichkeit, auch wenn es nur im virtuellen Raum existiert.
Dazu E. Doroszenko: „Ich bin inspiriert von den Fehlern und Fehlpaarungen von Schönheitsartikeln, den unnatürlichen Deformitäten des Körpers. Ich habe Fotografie als Ausgangspunkt neben digitalen Werkzeugen verwendet, um verzerrte Bilder zu erstellen, die die Besessenheit unserer virtuellen Fassade widerspiegeln. “

Artūras Jendovickis
Private Stadtlandschaft

Wir merken oft nicht, welchen Einfluss Menschen, Gegenstände, Emotionen und die Umwelt auf uns haben. Das Medium, um das eine Person wächst, kann sie im Laufe der Zeit in die eine oder andere Richtung formen. Was ist mit dem Bild, das wir durch das Fenster sehen? Der Ort, an dem wir leben oder arbeiten und was wir durch das Fenster sehen, beeinflusst auf die eine oder andere Weise den emotionalen und psychischen Zustand, das Wohlbefinden und das Leben einer Person. Der Wunsch zu verstehen, wie sich der Blick durch das Fenster auf eine Person auswirkt, war der Hauptantrieb für dieses Thema.