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 Skulptur für Vytautas den Großen (Bildhauer G. Jokūbonis, Architekt V. Čekanauskas, Jahr 1998) Im Vytautas-Park GPS N 54° 35' 53'' E 24° 02' 07''
Das Denkmal für "Vytautas den Großen",aus hellem rosaroten Granit, wurde vom Bildhauer G. Jokūbonis und dem Architekt V. Čekanauskas errichtet. Der Bildhauer hat damit die Gedanken der Mehrheit von Birštonas Bewohnern verwirklicht: er hat Vytautas mit seinem Pferd in sein Jagdrevier "zurückgebracht". Der Bildhauer G. Jokūbonis hat das Denkmal so gestaltet, als ob Vytautas mit seinem Pferd zusammengewachsen wäre. Auf diese Weise hat er Vytautas als einen Menschen mit kämpferischem Geist dargestellt, der sich nach Feldzügen sehnt. Der Granit für die Skulptur wurde aus dem Land hergebracht, das Vytautas Zeiten zu Litauen gehört hat - aus der Ukraine. Das Denkmal war etwa dreißig Tonnen schwer. Für den Bau des Denkmals wurden mehrere Plätze vorgeschlagen. Für den Bildhauer G. Jokūbonis erschien jedoch der Park am besten dafür geeignet, der den Namen von Vytautas trägt. Dieser Park befindet sich zwischen dem Vytautas-Berg und dem Nemunas-Ufer. Charakteristisch für die Skulpturen von G. Jokūbonis sind Gelassenheit und Wuerde. Gerade diese Züge können Sie auch in der Skulptur von "Vytautas dem Großen" erkennen, als ob diese von der Bewunderung des Fürsten über den ruhigen Kurort Birštonas zeugen würde.
 Denkmal für Jonas Basanavičius (Bildhauer A. Aleksandravičius, Jahr 1939) Im J. Basanavičius-Platz GPS N 54° 36' 10'' E 24° 02' 00''
Die sich in Birštonas befindenden Skulpturen sind aus unterschiedlichen Perioden. Die im Jahre 1939 erbaute Büste von Jonas Basanavičius ist die älteste von ihnen. Die Baumaßnahmen des Denkmals wurden von den Kurortgebühren finanziert. Die Büste ist auch in der Sowjetzeit unzerstört erhalten geblieben. Der Hersteller der Skulptur, A. Aleksandravičius, kannte den Doktor J. Basanavičius persönlich. Im Jahre 1918 ließ sich A. Aleksandravičius in der Dienstwohnung der Wissenschaftsakademie nieder, wo er auch J. Basanavičius kennenlernte. J. Basanavičius hinterließ beim Maler einen tiefen Eindruck. In Kürze begann der Maler die Büste des Patriarchen nach lebender Vorlage zu schaffen. A. Aleksandravičius hat duzende an Büsten, Profilen und Denkmälern von J. Basanavičius geschaffen, die bis in die heutigen Tage die Städte schmücken. Eines dieser Denkmäler steht auch im Kurort Birštonas, auf dem J. Basanavičius-Platz. Das Denkmal ist ins Register der Kulturwerte eingetragen, Unikum Nr. 8616.
 Denkmal für Balys Sruoga (Bildhauer G. Plechavičius, Jahr 1997) Im Vytautas-Park GPS N 54° 36' 03'' E 24° 02' 07''
Am 16. Oktober 1997, zum 50. Todestag des Schriftstellers, entstand im alten Park von Birštonas in einem Halbkreis von zwölf Linden eine von G. Plechavičiaus aus grauem Stein geschaffene Büste von B. Sruoga. Im Juli 1945, nach der Rückkehr aus dem Konzentrationslager Stutthof, ließ sich B. Sruoga in Birštonas nieder. Der Schriftsteller fand Ruhe in dieser kleinen Stadt. Der Schriftsteller hat in der "Weißen Villa" gewohnt, die im Jahre 1982 abgerissen wurde. B. Sruoga ließ sich in Birštonas nicht nur behandeln, er schrieb hier auch Gedichte für seine Poesie-Sammlung "Giesmes Viešnelei Žydriajai", sowie das Erinnerungsbuch über das Todeslager von Stutthof - "Der Wald der Götter".
 Gedenkstein mit historischen Daten
Im Zentrum des Kurortes, neben dem J. Basanavičius-Platz, sind in einen riesigen Gedenkstein drei Daten gemeiselt: das Jahr 1382, als Birštonas zum ersten Mal in den Chroniken der Kreuzritter erwähnt wurde, das Jahr 1846, in dem Menschen mit Mineralwasser geheilt wurden (deshalb gilt dieses Jahr als das Gründungsjahr des Kurortes) und das Jahr 1966, als der Stadt Birštonas die Rechte einer Stadt der republikanischen Unterordnung erteilt wurden.
 Das Partisanendenkmal (Bildhauer S. Dulksnys, Jahr 1992) Im J. Basanavičius-Platz
Neben dem J. Basanavičius-Platz ist das Andenken an die in den Jahren 1944-1955 in der Umgebung von Birštonas ums Leben gekommenen Partisanen der Bezirke Tauras und Dainava verewigt. Das Denkmal wurde im Jahre 1992 erbaut. In eine Gedenktafel sind Vor-, Nach-, sowie Decknamen von 38 Partisanen gemeiselt.
 Der Liederberg (Ein Ensemble von Holzskulpturen, Jahr 1998) Birutės Str., neben der Kirche des Hl. Antonius von Padua GPS N 54° 36' 04'' E 24° 02' 04''
Das Ensemble der Holzskulpturen "Liederberg" ist während des Symposiums der Ostsee-Länder entstanden, das im Jahre 1998 in Birštonas stattgefunden hat. Die Werke zu Themen von Volksliedern wurden von Meistern aus Lettland, Polen und Litauen geschnitzt. Ein Lied bedeutet für Litauer Meditation, Gesundheit, Kunst, Vaterland. Die Werke der Volkskünstler strahlen Stolz, Ruhe sowie Achtung vor Arbeit, Mensch, Lied, Freiheit, Vogel und Sonne aus. Dieser Liederberg ist dahingehend interessant, dass keine der aufgestellten Skulpturen den Gekreuzigten, Maria oder einen anderen Heiligen darstellt. Ein Hirt spielt hier Flöte, Männer säen, dreschen, Frauen binden Roggengarben. Nach der Arbeit klingen Lieder und Musik. Die dargestellten Menschen sind fröhlich, sie machen zusammen Musik und singen. Die Musiker halten in ihren Händen Musikinstrumente litauischer Kapellen: litauische Zither, Geige, Harmonika, Trommel. Die anderen Skulpturen stellen den stolzen Neptun dar, der die Fischer im Nemunas beschützt, den König der Lieder, sowie einen fliegenden Engel, dessen Trompete die guten Nachrichten verkuendet.
Liste der Skulpturen:
1. P. Balsys "Išbėgo, išbėgo iš Rusnės kaimo du jauni žvejytėliai" (Zwei junge Fischer sind aus dem Dorf Rusnė herausgerannt, herausgerannt) - 3,5 m. 2. H. Karaš "Kaimo muzikantai" (Dorfmusiker) - 3,2 m. 3. S. Lampickas "Rugiapjūtės daina" (Roggenmahd-Lied) - 3,4 m. 4. A. Sakalauskas "Dainų karalius" (König der Lieder) - 3,3 m. 5. T. Stambrauskas "Žiemkentėli rugeli, o kas tave sėjo" (Winterroggen, wer hat dich denn gesät) - 3,6 m. 6. A. Students "Vaidila su kanklėmis" (Heidnischer Barde mit der litauischen Zither) - 4,2 m. 7. A. Teresius "Išauš aušrelė, patekės saulelė" (Die Morgenröte wird anbrechen, die Sonne wird aufgehen) - 4,6 m. 8. V. Umbrasienė "Močiute sengalvėle, kaip mane auginsi" (Liebes gutes Großmütterchen, wie wirst du mich aufziehen) - 3 m. 9. A. Venslavičius "Aš atsikėliau anksti rytelį" (Ich bin am frühen Morgen aufgestanden) - 3,5 m. 10. V. Žilinskas "Plaukia sau laivelis" (Ein Bott schwimmt) - 3,8 m.
Der Weg der Erinnerung (Ein Ensemble von Holzskulpturen, Jahr 1988)
Volkskünstler und Holzschnitzer haben im Jahre 1988 ihr erstes Workcamp in der Umgebung von Birštonas im Wald Alksniakiemis organisiert. In einem 1,5 km langen Abschnitt am Fluss Nemunas ist ein Ensemble von Eichen-Skulpturen, der "Weg der Erinnerung", aufgestellt. Die Skulpturen wurden von 11 Volkskünstlern geschaffen. Das Ensemble entsinnt sich der Zeiten der Vertreibungen und der Verluste der Okkupation. Als dieser Weg im Jahre 1988 geschaffen wurde, waren alle nationalen Symbole wertvoll und interessant. Es war eine grosse Herausforderung sie öffentlich auszustellen. Der Wert der Skulpturen ist auch heute noch erhalten geblieben, weil durch sie das Leid ganz Litauens dargestellt wird, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Der Schmerzensmann mit einem Kranz aus den Blättern der litauischen Eiche symbolisiert nicht nur das Elend und die Trauer, sondern auch Ruhe, Fürsorge, Aufopferung und Liebe. Ein Vertriebener auf einem Kreuz mit der Frage "Wofür?" ist ein lebendiger Vorwurf für zerbrochene Schicksäle, für Vertriebene in Sibirien, Todesfälle, Hunger und Kälte. Die Figur der Skulptur krümmt sich zusammen, als ob sie sich noch nicht ganz aufgerichtet hat, ihr Leben, ihre Zeit und ihre Gesundheit unwiderruflich verloren hat. Die anderen Skulpturen stellen Mütter und Säuglinge dar, die an Verlust und Vertreibung erinnern. Auch hier sind Zeichen des katholischen Glaubens zu finden, der den Litauern geholfen hat, zahlreiche furchtbare Ereignisse zu überleben: Pietà, die Jungfrau "Schmerzensmutter", die Jungfrau Maria und denSchmerzensmann. Es gibt auch hoffnungsvolle Symbole: einen Sämann, der Körner saet, einen Getreidemäher und einen -drescher und einen Brotbäcker. Die Skulpturen sind mit Kreuzen aus metallenen Litauischen Gaensebluemchen geschmueckt - sie bringen Licht und Hoffnung in den Weg der Erinnerung.
Auf der Karte Nr.14
Liste der Skulpturen:
1. G. Dudaitis "Numesk, Tėvyne, rūbą seną (Wirf, Vaterland, dein altes Kleid ab) - Bildstock, 4,8 m. 2. V. Cikana "Visiems - užaugusiems šėtono paunksnėje" (Für alle, die im Schatten des Satans aufgewachsen sind) - Betsäule, 4 m. 3. P. Kaziūnas "Lietuva, už visas tavo kančias" (Für alle deine Leiden, Litauen) - Betsäule, 4,6 m. 4. R. Puškorius "Lietuva, Tėvyne mūsų, tu didvyrių žeme" (Litauen, unser Vaterland, du bist ein Land der Helden) - Betsäule, 3,8 m. 5. M. Misevič "Žmonės, neleiskim mūsų Žemėje gimti drakonams" (Menschen, lässt nicht zu, dass auf unserer Erde Drachen geboren werden) - Betsäule, 3,8 m. 6. V. Rakuckis "Motinų skausmui ir kūdikių klyksmui sustingusiems Sibiro speige" (Für die in der Eiskälte Sibiriens erstarrten Schmerzen der Mütter und Schreie der Säuglinge) - Bildstock, 4 m. 7. A. Seibutis - Betsäule, 3,8 m. 8. R. Venckus "Už ką?" (Wofür?) - Skulptur, 3,5 m. 9. J. Tvardauskas "Kiekvienam doram žmogui, padėjusiam galvą už Lietuvą" (Für jede ehrliche Person, die ihr Haupt für Litauen geopfert hat) - Kapelle auf der Erde, 2 m. 10. R. Zinkevičius "Įmynęs pėdą čia/ Jaučiuosi ne svetys - Bet šeimininkas,/ Amžius čia gyvenęs - Ir joks ateivis/ Jau neiškrapštys/ Kulka nei durtuvu/ Mus iš tos žemės" (Meine Fußstapfen hier/ Fühle mich nicht als Gast - Sondern als Hausherr/ Seit Ewigkeiten wohnend hier - Kein Fremdling/ Niemand wird mich wegtreiben/ Weder mit einer Kugel noch mit Dolch/ Uns aus diesem Land) (B. Marčionis) - Bildstock, 4,6 m. 11. V. Žilinskas "Pažvelk į Nemuną/ Į savo sielos giedrą/ Į žydrą sielą/ Į savo gyvybės versmę" (Blicke zu Nemunas auf/ Zu deiner klaren Seele/ Zu der himmelblauen Seele/ Zu der Quelle deines Lebens) - Bildstock, 4 m. 12. A. ir V. Kuzinai - Metall-Gänseblümchen.
Andere Skulpturen in der Stadt
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"Trys moterys" (Drei Frauen) R. Kazlauskas, Jahr 1972 |
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"Stumbriukas" (Der kleine Wisent) D. Matulaitė, Jahr 1977
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"Mergaitė su dūdelėm" (Mädchen mit Flöten) R. Antinis (Junior), Jahr 1978 Das Denkmal ist ins Register der Kulturwerte eingetragen, Unikum Nr. 15339. |
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"Žiedas" (Die Blüte) S. Strioga, Jahr 1978 |
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"Martynas Mažvydas" V. Žuklys, Jahr 1979
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"Prieš vėją" (Gegen den Wind) Š. Šimulynas, Jahr 1980
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"Atsiminimai" (Erinnerungen) V. Krutinis, Jahr 1982 |
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"Vėtrungė" (Windfahne) D. Matulaitė, Jahr 1985
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"K. Donelaitis" A. Belevičius, Jahr 1986 |
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"Berniukas su smuiku" (Der Junge mit der Geige) G. Jonkus, Jahr 1986 |
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"Žaidžiantis berniukas" (Der spielende Junge) G. Piekuras, Jahr 1986 |
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"Vaikai" (Kinder) M. Navakas, Jahr 1986
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"Šeima" (Die Familie) V. Babušytė-Venckūnienė, Jahr 1987 |
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"Mergaitė su medūza" (Mädchen mit der Qualle) B. Vyšniauskas, Jahr 1987
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"Versmė" (Quelle) J. Ruzgas, Jahr 1994
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"Koplytstulpis Vytautui Didžiajam" (Aus Holz geschnitzte Säule für Vytautas den Großen) I. Užkurnys, Jahr 1982 |
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"Pavasaris" (Frühling) Zigmas Buterlevičius, Gintaras Česiūnas, Pijus Česiūnas, Jahr 2010 |
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